
Glücksspiel-Survey 2025 dokumentiert stabile Teilnahme- und Problemraten in Deutschland

Der Glücksspiel-Survey 2025, durchgeführt vom Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung in Hamburg sowie der Glücksspielforschungsstelle der Universität Bremen, liefert aktuelle Daten zur Situation in Deutschland und zeigt, dass sowohl die Teilnahmequoten als auch die Raten problematischen Spielens im Vergleich zu den Erhebungen von 2021 und 2023 weitgehend unverändert geblieben sind; die repräsentative Befragung umfasste 12.340 Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren und wurde im März 2026 veröffentlicht.
Erhebungsmethodik und Stichprobe
Die Studie basiert auf einer bundesweit repräsentativen Stichprobe, bei der Forscher telefonische und Online-Interviews kombinierten, um ein möglichst genaues Bild der Glücksspielaktivitäten in der Bevölkerung zu gewinnen, während die Auswahl der Teilnehmenden nach Alter, Geschlecht, Region und Bildungsstand stratifiziert erfolgte, damit die Ergebnisse auf die Gesamtbevölkerung übertragen werden können.
Zentrale Befunde zur Glücksspielteilnahme
36,5 Prozent der erwachsenen Bevölkerung haben im vergangenen Jahr um Geld gespielt, wobei diese Quote seit den vorangegangenen Erhebungen stabil geblieben ist; die Daten zeigen zugleich, dass bestimmte Spielformen wie Automatenspiele und Live-Sportwetten mit erhöhten Risiken für problematische Verhaltensmuster einhergehen, während die Gesamtteilnahme weder signifikant gestiegen noch gesunken ist.
Geschlechtsspezifische Risikounterschiede
Männer weisen mit 3,2 Prozent eine deutlich höhere Prävalenz von Glücksspielstörungen auf als Frauen, bei denen die entsprechenden Werte zwischen 1,0 und 1,1 Prozent liegen; diese geschlechtsspezifische Differenz bleibt über die Erhebungsjahre hinweg konstant und unterstreicht die Notwendigkeit gezielter Präventionsansätze für besonders betroffene Gruppen.

Regulierter und unregulierter Markt im Kontext des GlüStV 2021
Der Survey beleuchtet die Entwicklung unter dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und dokumentiert, dass sowohl im regulierten als auch im unregulierten Bereich die Teilnahme- und Problemmuster weitgehend unverändert geblieben sind; Behörden und Wissenschaftler beobachten dabei, wie sich die Rahmenbedingungen seit der Novellierung auf das Verhalten der Spielenden auswirken, ohne dass bislang deutliche Verschiebungen in den Prävalenzraten messbar geworden sind.
Vergleich mit früheren Erhebungen
Im direkten Vergleich zu den Surveys von 2021 und 2023 zeigen die aktuellen Zahlen keine wesentlichen Veränderungen, was Forscher darauf zurückführen, dass sowohl gesetzliche Regulierungen als auch gesellschaftliche Faktoren die Gesamtsituation stabilisieren konnten; die Kontinuität der Daten ermöglicht es, langfristige Trends zu identifizieren und Präventionsmaßnahmen entsprechend anzupassen.
Ausblick und weitere Entwicklungen bis Juni 2026
Bis Juni 2026 werden weitere Analysen der erhobenen Datensätze erwartet, die Aufschluss darüber geben sollen, ob sich die Stabilität der Raten auch in den kommenden Monaten bestätigt oder ob einzelne Spielformen neue Entwicklungen zeigen; die vorliegenden Ergebnisse des Glücksspiel-Survey 2025 dienen dabei als aktuelle Referenz für Politik, Prävention und Wissenschaft.
Fazit
Der Glücksspiel-Survey 2025 liefert somit ein konsistentes Bild der aktuellen Lage und bestätigt, dass die Teilnahmequote von 36,5 Prozent sowie die geschlechtsspezifischen Risikowerte seit mehreren Jahren auf ähnlichem Niveau verharren; die Ergebnisse stehen hier als vollständiger Bericht zur Verfügung und bilden die Grundlage für weitere Beobachtungen im regulierten und unregulierten Bereich.